Das gibt es Neues

16.10.2019

Das Wichtigste zur Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes

Voraussichtlich noch im Oktober wird das neu gefasste Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) in Kraft treten, nachdem der Bundesrat im September keine Einwände gegen den Entwurf hatte.

 

Das Wichtigste in Kürze aus Sicht der Experten der EnergieAgentur.NRW:

 

Bagatellgrenze:  Wie bisher sind nur nach EU-Definition große Unternehmen zum Energieauditverpflichtet, keine KMU. Neu ist eine vereinfachte Auditpflicht für solche Nicht-KMU mit einem Jahresgesamtenergieverbrauch von unter 500.000 Kilowattstunden über alle Energieträger (Strom und Wärme). Diese Unternehmen können eine vereinfachte Online-Erklärung, das vom BMWi so genannte „vereinfachte Audit“ mit Angaben zu Energieverbräuchen abgeben. Entsprechend der energetischen Situation des Unternehmens sollen dann automatisiert Tipps für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen und passende Förderung gegeben werden. Das BAFA wird ein Merkblatt veröffentlichen.

Abzuwarten bleibt, ob die Tipps tatsächlich so spezifisch und individuell sein können, dass energetische

Verbesserungen angestoßen werden.

 

Online-Erklärung:  Bis zwei Monate nach Abschluss des Audits müssen energieauditpflichtige Unternehmen dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkotrolle (BAFA) in einer Online-Erklärung die Eckdaten des Audits melden. Die dazu angekündigte Online Plattform steht zurzeit noch nicht zur Verfügung. Es ist zu hoff en, dass das neue Verfahren den Aufwand für die Unternehmen reduziert.

 

Wiederholungsaudit:  Unternehmen, bei denen zwischen Inkrafttreten der Novelle (voraussichtlich Oktober 2019) und dem Jahresende 2019 ein reguläres oder vereinfachtes Audit fällig ist, haben mit der Online-Erklärung Zeit bis 31. März 2020, da die Internetplattform noch nicht existiert.

Wichtig: Die Änderungen der Novelle gelten nicht für Wiederholungsaudits, die schon vor Inkrafttreten des

novellierten EDL-G anstehen. Auch die Bagatellgrenze gilt dann noch nicht!

 

Registrierungs- und Fortbildungspflicht für Energieauditoren:  Auditoren müssen ihre Ausbildung nachweisen und regelmäßig auff rischen. Die Qualifi zierung besteht zunächst aus 80 Unterrichtseinheiten. Danach stehen alle zwei Jahre 16 Unterrichtseinheiten an.

Welche Weiterbildungskurse nach welchen Kriterien anerkannt werden, ist noch nicht klar. Ebenso ungeklärt ist bisher, ob es Übergangsfristen für gelistete Berater geben soll.

 

Energiemanagementsysteme:  Für Unternehmen, deren Energiemanagement nach ISO 50001 oder EMAS

zertifiziert ist, besteht keine Energieauditpflicht. Ein Unternehmen mit mehreren Standorten ist nur dann

freigestellt, wenn es mindestens 90 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs durch ein Energie- und/oder

Umweltmanagementsystem (ISO 50001 / EMAS) abdeckt. Weiterhin ist es auch zulässig, wenn ein verpflichtetes Unternehmen mit mehreren Standorten Mischsysteme betreibt.

 

Ihr Ansprechpartner:

bm.e consult  

drachenbahn 4  

24159 kiel   

0177.823 7254  

meier@bmeconsult.de

9.10.2019

Nortorfer Fernwärmenetz

Fernwärmenetz in Nortorf

9.7.2019

Geplante Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes

Der Bundestag stimmt für die Vereinfachung und Weiterentwicklung der verpflichtenden Energieaudits. Mit einer Befassung im Bundesrat ist am 20. September 2019 zu rechnen. Das Inkrafttreten wird für Oktober erwartet.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

26.6.2019

Auszeichnung EnergieOlympiade 2019

16.4.2019

Erneuerung der Energie-Audits zum Jahresende 2019 notwendig

Seit der ersten Gesetzesnovelle des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) im Jahr 2015 sind neben den großen Wirtschaftsfirmen auch die kommunalen, wirtschaftliche tätigen Unternehmen (sogenannte Nicht-KMU) verpflichtet, alle vier Jahre im Rahmen eines Energieaudits ihren Energieverbrauch überprüfen zu lassen und gegebenenfalls Energieeffizienzmaßnahmen zu ergreifen. Dieses betrifft in der Regel die meisten der im Tourismusverband organisierten Betriebe.

 

Zum Jahresende 2019 ist eine Erneuerung des Audits notwendig, sofern das Anfangsaudit bis zum vorgeschriebenen Termin, den 5.12.2015 umgesetzt wurde. Das dafür zuständige Bundesamt für Ausfuhr und Finanzen (BAFA) will bis zu 20% der betroffenen Unternehmen in den nächsten Jahren überprüfen und hat auch schon in der Vergangenheit Strafzahlungen bei nicht erfolgten oder verspäteten Audits verhängt.  

 

„Neben der Pflicht zum Audit sind meine Erfahrungen hingegen, dass es durchaus rentabel ist, das Audit bei z.B. Hafenbetrieben oder Schwimmbädern mit größeren Verbrauchern durchzuführen, da die Einsparungen im Energieverbrauch erheblich sein können“ so Bernd Meier, Energieauditor aus Kiel und für viele kommunale Unternehmen tätig. „Insbesondere durch die neue Fördermöglichkeiten der BAFA im Bereich der Energieeffizienz für kommunale Unternehmen ist es sehr interessant, sich neben dem Klimaschutz auch wirtschaftlich mit dem Thema zu befassen.“ 

 

Erfreulich ist, dass derzeit im Bundeskabinett eine Änderung des Gesetzes diskutiert wird, mit der die Auditpflicht für Unternehmen mit weniger als 400.000 kWh im Jahr entfallen, im Gegenzug dafür aber die Qualität des Audits selbst, die proaktive Meldung der Auditdurchführung und die Anforderungen an die Auditoren verschärft werden soll.

 

Die Zeit der Umsetzung ist knapp.

Die Novelle tritt frühestens Ende Juni 2019 in Kraft.  In den kommenden Monaten stehen aber auch bei vielen größeren Unternehmen die Wiederholungsaudits an. Da die Auditoren stark nachgefragt sind, könnte es zum Jahresende zu Engpässen kommen. Es beklagen deshalb einige Verbände, dass man mit einer früheren Entscheidung dieses hätte entzerren können. Diejenigen, die sich nah an der Bagatellgrenze befinden, wissen bis zur Verabschiedung der Novelle leider nicht, ob sie ein Audit wieder durchführen müssen.

 

Sofern die Entscheidung über die Novelle vom Bund vorliegt, werden wir Sie zeitnah über den finalen Wortlaut und Handlungsempfehlungen informieren.

 

Veröffentlichung auf https://www.tvsh.de

20.11.2018

Nahwärme aus dem Bunker: Informationen über die mögliche Abwärmenutzung von Datencentern auf Konversionsflächen

12.11.2018

3.11.2018

Verlängerung für das Lernende Energieffizienz-Netzwerk Region Kiel

Das Energieeffizienz-Netzwerk Region Kiel geht mit 2.0 in die Verlängerung

20.07.2017

Energieeffizienz lohnt sich auch für kleine Unternehmen

Quelle: Bootsbörse

28.06.2017

Entwicklung eines ganzheitlichen Energiemanagements

Das Kieler Unternehmen e-nema investiert Millionen in seine Produktionsaufbau und wird über die IB.SH für die Entwicklung eines ganzheitlichen Energiemanagements gefördert.

 

Den ganze Artikel aus dem Magazin "bewegt" der Investionsbank Schleswig-Holstein finden Sie hier.

24.06.2017

5. VKU-Fachkonferenz Energiedienstleistungen

Am 28. und 29. September 2017 findet in Darmstadt die 5. VKU-Fachkonferenz Energiedienstleistungen statt. Bernd Meier ist als Referent dabei.

 

Das sind die Themen der Konferenz:

> Vorbereitung auf den Energieeffizienzmarkt von morgen
Vertriebserfolge durch Netzwerke und Energieeffizienzdienstleistungen

> Innovative Wärmelösungen für Quartiere und Gewerbe
Wie gelingen standardisierte und prozessoptimierte EDL?

> „Umsorgerkonzepte“ von Elektromobilität bis Smart City
Ganzheitliche Lösungen für Ihre intelligent vernetze Stadt

> Smart Home, Smart Meter und Co.: Was will mein Kunde?
Produktentwicklung mit Kunden, Stadtwerken und Wettbewerbern

 

Weitere Informationen finden Sie hier und im Programmflyer.

 

22.05.2017

TÜV SÜD zertifiziert Energienetzbetreiber jetzt nach IT-Sicherheitskatalog

Der TÜV SÜD erhält das Akkreditiv zum Zertifizieren von Energienetzbetreibern nach dem IT-Sicherheitskatalog gem. § 11 Abs. 1a EnWG. Diese benötigen laut Gesetz bis spätestens Ende Januar 2018 ein entsprechendes Zertifikat zur Einreichung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA).

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

18.04.2017

Energieaudit auch für KMU sinnvoll

Analyse des Energieverbrauchs zeigt Optimierungsmöglichkeiten auf – Fachbetrieb OT-Kiel hat sich freiwillig audifizieren lassen

Energietechnischer Berater Bernd Meier beim Orthopädietechnikhersteller OT-Kiel
Energietechnischer Berater Bernd Meier beim Orthopädietechnikhersteller OT-Kiel

Wer möglichst wenig Energie verbraucht, schont die Umwelt und spart gleichzeitig Kosten. Das gilt nicht nur für private Haushalte. Auch Wirtschaftsbetriebe können durch die Senkung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes soziale Verantwortung beweisen und Kosten reduzieren. Wo im Unternehmen Einsparungen möglich sind, zeigt ein Energieaudit auf – eine exakte Analyse aller betrieblichen Energieverbraucher. Der Kieler Orthopädietechnikhersteller OT-Kiel hat sich einem solchen Audit auf freiwilliger Basis unterzogen.

 

Die Steigerung der betrieblichen Energieffizienz ist Teil der sozialen Verantwortung von Unternehmen. Große Betriebe mit über 250 Mitarbeitern oder einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro sind durch die Ende 2012 in Kraft getretene europäische Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU dazu verpflichtet, mindestens alle vier Jahre ein Energieaudit durchzuführen. Durch einen qualifizierten Auditor wird der Gesamtenergieverbrauch eines Unternehmens für sämtliche Standorte analysiert und Maßnahmen zur Optimierung vorgeschlagen. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bleibt es selbst überlassen, ob sie sich einem solchen Energieaudit unterziehen.

 

Ein Unternehmen, das sich dem Audit auf freiwilliger Basis unterzogen hat, ist der Orthopädietechnikhersteller OT-Kiel. Mit rund 80 Mitarbeitern zählt der Betrieb zu den mittleren Unternehmen. Inhaber Klaus Wiese hatte sich aus verschiedenen Gründen für die Zertifizierung nach DIN EN 16247 entschieden: „Soziale Verantwortung zu übernehmen und ein umweltbewusstes Verhalten zu vermitteln, bezieht sich für mich nicht nur auf das private Umfeld. Ich finde es wichtig, einen schonenden Umgang mit Energieressourcen auch im Betrieb vorzuleben und die Mitarbeiter hierfür zu sensibilisieren. Zusätzlich garantieren wir unseren Kunden und Geschäftspartnern durch unsere Zertifizierung, dass wir als Lieferant energieeffizient wirtschaften.“

 

Durchgeführt wurde das Audit durch den unabhängigen energietechnischen Berater Bernd Meier. Als qualifizierter Energieauditor besuchte er die Kieler Niederlassungen des Orthopädietechnikherstellers und erstellte eine detaillierte Liste der einzelnen Energieverbraucher. „Jedes Beleuchtungsmittel, jede Maschine und jedes Fahrzeug wird erfasst und mit den jeweiligen Verbrauchskennzahlen gemessen oder aufgenommen. Anhand dieser Daten kann ich den aktuellen Gesamtverbrauch des Unternehmens feststellen und – unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte – aufzeigen, in welchen Bereichen Optimierungen möglich wären“, erklärt Bernd Meier. Nach der Analyse des Ist-Zustandes erhält der geprüfte Betrieb einen Maßnahmenplan, in dem Empfehlungen ausgesprochen werden, wie das Unternehmen Energie einsparen und den CO2-Ausstoß reduzieren könnte.

 

Im Fall des Orthopädietechnikbetriebs OT-Kiel riet der Energieauditor zu verschiedenen Maßnahmen, vor allem zu einer Umstellung der Beleuchtung auf energieeffizientere LED-Leuchtmittel. Hier läge das Einsparpotenzial der Verbrauchskosten je nach Brenndauer bei über 50 Prozent. „Dafür ist im ersten Schritt zwar zunächst eine Investition notwendig. Die amortisiert sich jedoch bereits nach etwas mehr als einem Jahr“, betont Bernd Meier. Da bei OT-Kiel viele Mitarbeiter im Außendienst tätig sind und das Unternehmen über einen entsprechend großen Fuhrpark verfügt, schlägt der Experte als weitere Maßnahme neben dem Einsatz von Elektromobilen für Kurzstrecken auch ein professionelles Fahrertraining vor, um durch einen bewussteren Fahrstil den Kraftstoffverbrauch und damit auch den CO2-Ausstoß zu senken.

 

Grundsätzlich empfiehlt der Auditor auch, das Bewusstsein der Mitarbeiter für einen sparsamen Energieeinsatz noch weiter zu stärken und sie dafür zu sensibilisieren, den Verbrauch beispielsweise durch das Abschalten nicht benötigter Maschinen oder Beleuchtungsanlagen zusätzlich zu reduzieren.

 

OT-Kiel-Inhaber Klaus Wiese wird den Empfehlungen in weiten Teilen folgen: „Die Analyse des Energieverbrauchs zeigt uns ganz klar auf, wo Handlungsbedarf besteht. Wir werden die entsprechenden Maßnahmen umsetzen und sind gespannt, welche Werte wir beim nächsten Energieaudit erzielen.“

04.03.2017

Land fördert ganzheitliches Energiemanagement beim Biotechnologieunternehmen e-nema GmbH

Übergabe Förderbescheid bei e-nema – v.r. Geschäftsführer Tillmann Frank, Energiewendeminister Robert Habeck, Leiter Energieagentur IB SH Erik Brauer
Übergabe Förderbescheid bei e-nema – v.r. Geschäftsführer Tillmann Frank, Energiewendeminister Robert Habeck, Leiter Energieagentur IB SH Erik Brauer

01.02.2017

Energieaudit – Auch Sportboothäfen stehen in der  Pflicht

27.12.2016

Auszeichnung für das Lernenden Energieeffizienz-Netzwerk _region Kiel

30.11.2016

AGEEN-Gütesiegel für das Lernenden Energieeffizienz-Netzwerk _region Kiel

AGEEN-Gütesiegel für das Lernenden Energieeffizienz-Netzwerk _region Kiel

21.11.2016

Ziel: Energiemenge von 862 000 kWh bis Ende 2018 einsparen

Energie-Netzwerk

16.11.2016

Energieberatung in Zusammenarbeit mit bm.e consult

Energieberatung in Zusammenarbeit mit bm.e consult

Dies ist nur ein Beispiel unserer Projekte aus der Praxis. bm.e consult unterstützt die Stadtwerke Rendsburg tatkräftig als beratender Energieexperte. Weitere Projekte finden Sie hier.

20.08.2016

Der Flyer Energieeffizienz-Netzwerk _region kiel ist da!

Flyer Energieeffizienz-Netzwerk Region Kiel

17.05.2016

Presseartikel über das Energieeffizienz-Netzwerk _region kiel

Energieeffizienz-Netzwerk Region Kiel

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